Geschlechtliche Identität
Geschlechtliche Identität beschreibt das eigene Empfinden einer Person bezüglich ihres Geschlechts. Das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht nennt sich auch cisgender. Manchmal kann das persönliche Empfinden aber davon abweichen. Beispielsweise können sich Personen, denen bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen wurde als Männer (transgender) identifizieren oder mit keinem der beiden binären Geschlechter männlich und weiblich (nicht-binär oder non-binär). Das gleiche gilt für Personen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde – auch sie können sich mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren oder nicht-binär sein. Die geschlechtliche Identität ist somit nicht vom biologischen Geschlecht abhängig und beeinflusst das Selbstverständnis und auch das Erleben der eigenen Rolle in der Gesellschaft.
Häufig wirkt es so, dass sich die Themen Trans- oder Intersexualität noch nicht (ausreichend) in der öffentlichen Wahrnehmung wiederfinden. Es gibt jedoch mehr und mehr Hilfestellen für junge Menschen, die sich mit diesen Themen befassen. Wende dich dazu am besten an eine Pädagog*in deines Vertrauens oder Beratungsstellen in deiner Nähe.
Im Internet kannst du zum Beispiel auf der Website von meinTestgelände echte Geschichten von anderen Personen zum Thema Geschlecht und Geschlechtervielfalt lesen oder, wenn du es möchtest, sogar selbst veröffentlichen: