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Auszug

Ein Auszug aus einer Einrichtung kann sehr unterschiedlich sein und auch unterschiedliche Gründe haben. In der Regel endet eine Hilfeform und es gibt einen Übergang in eine andere Hilfeform, eine Rückkehr zur eigenen Familie oder den Weg zur eigenen Selbstständigkeit in eine eigene Wohnung. So unterschiedlich die Gründe für einen Auszug sein können, so unterschiedlich kann auch der Auszug selbst geschehen. Von einem sofortigen Übergang zu einem Wechsel am Monatsende bis hin zu stufenweisen kleineren Schritten ist alles denkbar. Es geht dabei immer darum, dass du weiterhin die bestmögliche Unterstützung erhältst, die du benötigst. Es kann jedoch sein, dass du um die für dich notwendige Unterstützung kämpfen musst – zum Beispiel, wenn du über 18 Jahre alt bist und deine Hilfeform darauf ausgelegt ist, dass sie mit 18 Jahren endet.

Vor dem eigentlichen Auszug gibt es möglicherweise viele Dinge zu klären. Dabei darfst du dir auf jeden Fall Unterstützung bei deinen Betreuer*innen holen.

Es gibt gute Angebote, wie beispielsweise den careleaver e.V., die dir wertvolle Tipps und Tricks für den Auszug mitgeben können und dich dazu auch beraten können. Dort kannst du mit anderen Menschen in Kontakt kommen, die aus der Wohngruppe ausgezogen sind beziehungsweise ihre Hilfe beendet haben (careleaving).