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Rückkehr in die Familie

Es gibt sicherlich Gründe, warum du in einer Wohngruppe wohnst. Entweder hast du selbst entschieden, dass du nicht mehr zu Hause wohnen möchtest oder aber staatliche Fachkräfte haben entschieden, dass du nicht mehr zu Hause wohnen darfst, weil es eine Gefährdung für dich wäre. Aber jede Art der Erziehungshilfe ist erstmal darauf ausgelegt, dass du irgendwann wieder zu deinen Eltern zurückziehen kannst.

Manchmal ist es daher einfach notwendig, für einen gewissen Zeitraum getrennte Wege zu gehen. In diesem Zeitraum können sowohl deine Eltern als auch du ihre jeweiligen Themen und Probleme bearbeiten und hoffentlich lösen.

Es wird dann einen Zeitpunkt geben, wenn du überlegst, ob du gerne wieder zurück zu deinen Eltern ziehen möchtest oder ob du deinen Weg in die Selbstständigkeit mit Hilfe der Betreuer*innen in der Wohngruppe gehen möchtest.

Falls du gerne nach Hause möchtest, ist das Hilfeplangespräch der Ort, wo du das ansprechen kannst. Dann schaut ihr gemeinsam, welche Bedingungen dafür erfüllt sind beziehungsweise sein müssen und legt die nächsten Schritte für eine Rückkehr in deine Familie fest. Auch in der Familie kannst du weiterhin Unterstützung erhalten, zum Beispiel über die sozialpädagogische Familienhilfe.