Religion
In Deutschland gilt die Religions-Freiheit.
Das bedeutet:
Du bestimmst selbst
was deine Religion sein soll.
Du kannst auch bestimmen,
dass du keine Religion haben willst.
So steht es im Gesetz.
Das gilt auch,
wenn du in einer Wohn-Gruppe von der Diakonie lebst.
Die Diakonie gehört zwar zur evangelischen Kirche.
Aber trotzdem leben und arbeiten in den Diakonie-Wohn-Gruppen
Menschen mit lauter verschiedenen Religionen.
Zum Beispiel:
- Christen
- Muslime
- Juden
- Hinduisten
- Buddhisten
Und es gibt Atheisten.
Das spricht man so: A-te-is-ten.
Das sind Menschen ohne eine Religion.
Deine Betreuer*innen achten darauf,
dass du deine Religion frei ausüben kannst.
Das bedeutet:
Sie beachten deine religiösen Bedürfnisse.
Zum Beispiel,
was du essen darfst und was nicht.
Oder wenn für dich ein besonderer Feiertag ist.
Aber: Deine Betreuer*innen achten auch darauf,
dass alle in der Wohn-Gruppe respektvoll sind.
Das bedeutet:
So wie deine Religion Respekt bekommt,
musst du auch die Religion von anderen respektieren.
Wichtig:
Du darfst mit deiner Religion niemanden in Gefahr bringen.
Auch nicht dich selber.
Dann müssen deine Betreuer*innen
Regeln für deine Religion machen.